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Prof. Dr. Klaus
Wiemann |
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Viskoelastische Eigenschaften des Skelettmuskels Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Wiemann Mitarbeiter: Dr. Thomas Jöllenbeck Dr. Andreas Klee Kurzcharakterisierung des Projektes: Im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprogrammes zur Beeinflussung muskulärer Parameter durch Dehnungstraining der ischiokruralen Muskeln (s. Projekt mit dem Kurztitel Dehnung) wurde als Nebenergebnis entdeckt, dass die passive Muskelspannung auf unterschiedliche Dehnungsgeschwindigkeiten nicht so reagiert, wie man das von einem viskoelastischen System erwarten sollte. Diese Zufallsbeobachtung wird im vorliegenden Projekt unter Verwendung einer eigens zu diesem Zweck entwickelten Diagnosestation an den ischiokruralen Muskeln sowie am M. rectus femoris systematisch überprüft. Als Befund deutet sich an, dass insbesondere dann, wenn die Serie von abwechselnd langsamen und schnellen Dehnprozeduren mit einer schnellen Dehnung beginnt, der passive Widerstand des Muskels gegen die Dehnung deutlich niedrige ist, als bei langsamer Dehnung. Dies wird auf einen thixotropischen Effekt zurückgeführt, der sicherstellt, dass ein Antagonist die explosive Kontraktion eines Agonisten nicht durch einen übermäßigen viskoelastischen Widerstand verzögert. Detaillierter Bericht: [download (deutsch)] [download (englisch)]
WIEMANN, K.: Viscoelastische Eigenschaften der
ischiokruralen Muskeln nach unterschiedlichen Dehngeschwindigkeiten. In: Bundesinstitut
für Sportwissenschaft, Köln (Hrsg.): Sportwissenschaftliche Forschungsprojekte,
Erhebung 1998. Köln: Selbstverlag 1999.
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